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Pixabay, Vögel suchen einen Schlafplatz

Unser Thema heute: Reisevögel

Als Frederike mir das erste Mal erzählte, dass es Vögel gibt, die in der Luft schlafen, wollte ich es ihr nicht glauben. Doch es stimmt. Manche Vögel schlafen in der Luft. Warum?

Wenn sie auf Reisen sind fliegen sie manchmal mehrere Tage hintereinander, ohne zu landen. Diese Vögel führen ein unruhiges Wanderleben. Im Winter ab in die Wärme. Im Frühjahr zurück zu uns, um sich satt zu fressen und zu brüten.

Obwohl man die Reisevögel Zuvögel nennt, fahren sie nicht mit dem Zug. Die klugen Leute nennen das regelmäßige Wanderfliegen der Vögel Vogelzug. Manche Vogelarten treffen sich und gehen gemeinsam auf die Reise. Andere Vögel streifen alleine umher.

Jetzt im Herbst kannst Du die Zugvögel am Himmel beobachten. Meist fliegen sie in einer Gruppe. Immer der stärkste Vogel voran und in Pfeilformation. Nach einer Weile wechseln sie sich ab. Dann übernimmt ein anderer Vogel die Spitze und der Führungsvogel darf ausruhen. Sie haben sich da ein ganz tolles, energiesparendes System ausgedacht.

Die Graugänse bleiben inzwischen oft das ganze Jahr in unserer Region.

Weißt Du warum?

Sie finden hier genügend Futter.

Zugvögel nennt man Vögel, die im Winter an einem anderen Ort leben als im Sommer. Oft legen sie sehr lange Strecken zurück, um in wärmeren Gegenden zu überwintern.

Zugvögel

Sie reisen immer hin und her. Am Winter in den Süden. Im Frühjahr zu uns.

Der bekannteste und beliebteste Zugvogel in unserer Region ist der Storch. Die Störche bauen ihre Nester hoch oben in den Bäumen, auf Kirchtürmen oder nisten in extra für sie aufgestellten Storchennestern. Weißstörche lieben Feuchtgebiete.

Flupps ist immer ganz ängstlich, wenn er Störche sieht, denn Frösche gehören zu den Lieblingsspeisen der Störche.

Von März bis September finden sie in unserer Region genügend Nahrung. Dann brüten sie und ziehen ihre Jungen groß. Im September sammeln sie sich und begeben sich auf eine große Reise. Einige Weißstörche verbringen den Winter in Afrika, andere fliegen nur bis Spanien.

Kraniche gehören mit ihrer Höhe von 1,00 bis 1,30 m zu den imposantesten Zugvögeln. Wenn sie sich ab Oktober sammeln, um in ihre Winterquartiere zu fliegen, ist es ein großartiges Schauspiel. Schon von weitem kann man ihr Rufen hören. Dann bekommt man eine richtige Gänsehaut.

Weitere Zugvögel

Stare, Kuckuck, Mauersegler, Nachtigall, Hausrotschwanz und Trauerschnäpper machen sich ebenfalls auf den Weg in den Süden.

Teilzieher

Es gibt auch Vögel, die in Deutschland hin- und herziehen. Man nennt sie Teilzieher.

Zu ihnen gehören gehört das Rotkehlchen.

Teilzieher bedeutet, dass diese Vögel nicht in den Süden ziehen, sondern sich neue Futtergebiete suchen, wenn es hier im Norden zu kalt wird. Manchmal zieht nur ein Teil der Vögel fort, die anderen bleiben hier. Oder aus dem kalten Norden kommen Vögel zu uns, weil es hier wärmer ist und sie bei uns reichlich Nahrung finden.

Wusstest Du, dass die Vögel das Herumreisen in der Welt nicht lernen müssen?

Wann sich die Vögel auf die Reise machen und welchen Weg sie nehmen müssen, wissen die Zugvögel von Geburt an. Sie orientieren sich am Magnetfeld der Erde und haben nicht nur einen Kalender sondern auch eine Landkarte im Kopf. Nachts orientieren sie sich außerdem am Sternenhimmel, tagsüber am Sonnenstand und an der Landschaft. Cool oder?


Die Bilder sind übrigens von Pixabay.

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